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Wie Startups die Sozialversicherungsbeiträge bewältigen können


Es ist der Zeitpunkt in der Geschichte jedes Jungunternehmens, den Gründer:innen fürchten: Das „verflixte dritte Jahr“. Hier handelt es sich um den Zeitpunkt, in dem viele Startups untergehen. Der Grund dafür: Founder werden hier oft von Nachzahlungen für Sozialversicherungsbeiträge und Einkommenssteuer überrascht, erklärt Lucija Wakounig von der Wirtschaftskammer Kärnten. Dadurch können die Finanzen schnell einbrechen. Um dieses Schicksal zu vermeiden, können Gründer:innen allerdings die Angebote des Gründerservice der Wirtschaftskammern Österreichs in Anspruch nehmen.

„Gute Finanzplanung muss her“

„Die Nachzahlungen im dritten Jahr betreffen vor allem Pensionsversicherung, Einkommenssteuer und Anpassung von Einkommenssteuervorauszahlungen. Um hier nicht in eine Notlage zu geraten, muss eine gute Finanzplanung im laufenden Betrieb her“, sagt Wakounig. Zum Bereich der Sozialversicherungen gehören unter anderem die Unfallversicherung, die Krankenversicherung und die Selbständigenvorsorge. Außerdem wichtig ist die Pensionsversicherung. Hier gibt es also eine ganze Menge an Buchhaltung, die erledigt werden muss.

„Das Gründerservice der Wirtschaftskammer Kärnten kann genau hierbei mit kostenlosen Tools aushelfen. Dazu gehört zum Beispiel der Mindestumsatzrechner, der Steuerrechner und der Sozialversicherungsrechner. Ebenfalls gibt es den Service Businessplan for You“, so Wakounig. Auch bietet das Gründerservice eine Reihe an Workshops, die Gründer:innen vor dem verflixten dritten Jahr schützen können. Hier lernen Founder beispielsweise das „Einmaleins der Gründung“, auch gibt es Kurse zu Themen wie Marketing und Buchhaltung.

Kärnten bietet viele Startup-Services

Kärnten verfügt über eine sehr vielfältige Gründungslandschaft. Deshalb muss es auch ein entsprechend großes Angebot an Services für Founder geben. Unter anderem gibt es hier das build! Gründerzentrum, Startup Carinthia und natürlich das Gründerservice der Wirtschaftskammer Kärnten. Daneben gibt es auch eine Reihe an Coworking Spaces, darunter MAKERSPACE Carinthia. Diese Services können vielversprechenden Jungfirmen dabei helfen, auch das verflixte dritte Jahr zu überwinden.



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