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Gründerpreis Phönix: Das sind die diesjährigen Sieger:innen des Awards


Am Mittwoch Abend fand erneut die Verleihung des Gründerpreis Phönix in Wien statt. Schon seit neun Jahren zeichnet der Veranstalter Austria Wirtschaftsservice (aws) jährlich herausragende Leistungen österreichischer Startups, Spinoffs und Forschungsteams aus. In den vier Kategorien „Female Entrepreneurs“, „Startup“, „Spin-off“ und „Prototype“ verlieh aws am Mittwoch die Awards.

„Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Unternehmen“

„In herausfordernden Zeiten zeigt sich ganz besonders: Um unsere Position als Innovationsstandort nachhaltig zu sichern, brauchen wir einen laufenden und qualitativ hochwertigen Wissenstransfer zwischen der Wissenschaft und den österreichischen Unternehmen. Dass dieser Austausch nicht nur stattfindet, sondern auch herausragende Innovationen und Produkte entstehen lässt, beweisen besonders auch heuer wieder die Preisträger:innen des Phönix“, sagte Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.

Der Gründerpreis Phönix wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) verliehen. In der aktuellen Runde waren 20 Projektteams aus insgesamt 205 Einreichungen für den Preis nominiert. Vier Projekte gingen dabei als Sieger:innen ihrer jeweiligen Kategorien hervor.

Wiener Biotech-Startup CellEctric erhält sechsstellige Finanzierung von IST Cube

Das waren die Gewinner:innen des Gründerpreis Phönix

Pregenerate

In der Kategorie Female Entrepeneurs hat Julie Rosser, Gründerin und Geschäftsführerin von Pregenerate, gewonnen. Ziel des Wiener Unternehmens ist die Revolutionierung der Arthritisbehandlung. Dafür nutzt die Firma skalierbare „Organ-on-a-Chip“-Modelle, um zu verstehen, wie Knorpelzellen auf Entzündungen und verschiedene Behandlungen reagieren. Mit dieser Technologie soll es möglich sein, Patient:innen in gezielte Untergruppen einzuteilen und ihnen direkt zu sagen, was die beste Behandlung für ihre spezifischen Arthritisbedürfnisse ist.

CellEctric Biosciences

Das Wiener Biotech-Startup CellEctric hat in der Kategorie Prototype den Sieg davongetragen. Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, um die Diagnose bei einer Sepsis um das Zehnfache zu beschleunigen. Dadurch soll sich die Mortalität bei einer Sepsis künftig halbieren. Erst im Februar hat das 2021 gegründete Unternehmen seine erste Finanzierungsrunde in mittlerer sechsstelliger Höhe abgeschlossen, angeführt von IST Cube.

AgroBiogel

Im Bereich Spin-off hat AgroBiogel, eine Ausgründung der Universität für Bodenkultur Wien, triumphiert. Die Tullner Jungfirma hat ein Flüssiggel entwickelt, um landwirtschaftliche Flächen vor Dürreperioden zu schützen. Bis zu 40 Prozent an Bewässerungswasser sollen sich dadurch einsparen lassen. Das Gel wurde auf Holzbasis entwickelt. Durch den Einsatz von recyceltem Material gilt AgroBiogel als Vorzeigebeispiel für nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Lambda Wärmepumpen

Das Tiroler Jungunternehmen Lambda Wärmepumpen hat in der Kategorie Startup gewonnen. Die von der Jungfirma neu entwickelte Wärmepumpe punktet mit einer sogenannten 3K Technologie. Die Strömungsmechanik ist dabei auf einen optimalen Wärmefluss abgestimmt. Damit soll sich der Wärmeübergang um bis zum Sechsfachen von herkömmlichen Geräten verbessern. Außerdem soll das die durchschnittlichen jährlichen Stromkosten um mehr als ein Viertel reduzieren.

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„Gründerpreis Phönix zeigt enormes Innovationspotenzial“

Die Gewinner:innen der vier Kategorien erhalten Trophäen, Urkunden und Reisegutscheine beziehungsweise eine Entsendung als Expert:innen zu einem einschlägigen internationalen oder nationalen Event im Wert von 5.000 Euro. Außerdem werden über die Preisträger:innen Kurzfilme erstellt, für die sie alle Werknutzungsrechte erhalten.

„Der Gründerpreis Phönix holt das enorme Innovationspotenzial des Landes vor den Vorhang. Die diesjährigen Preisträger:innen und auch die nominierten Projekte sind worldwide hoch innovativ und wirtschaftlich erfolgreich. Damit sind diese Projekte auch eindrucksvolle Ergebnisse des akademischen Wissens- und Technologietransfers. Österreich ist hier auf einem sehr erfolgreichen Weg und wir werden die Hochschulen und Forschungseinrichtungen dabei auch weiterhin bestmöglich unterstützen“, so Martin Polaschek, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung.



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