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Der Coinbase-Herausforderer ist jetzt 8 Milliarden Dollar wert


Der Aufstieg der Krypto-Börse FTX ist ein rasanter. Nicht nur, dass das Mutterunternehmen, dass von den Bahamas aus operiert, 2021 eine Bewertung von 25 Milliarden Dollar erreicht hat – jetzt wird das Schwesterunternehmen FTX US, das extra für den regulierten US-Markt gestartet wurde, mit satten 8 Milliarden Dollar bewertet. Der Auslöser dafür ist eine Finanzierungsrunde von 400 Millionen Dollar, die prominente Investor:innen springen lassen.

Denn mit Paradigm, Temasek, NEA, Multicoin Capital, Tribe Capital, Ontario Teachers‘ Pension Plan Board, SoftBank Vision Fund 2, Greenoaks Capital, Steadview Capital und Lightspeed Venture Partners kommen große VCs und Geldgeber an Bord, die sich bereits seit längerem intensiv um große Tickets bei Krypto-Unternehmen bemühen.

Krypto-Exchange FTX steigert Bewertung auf 25 Milliarden Dollar

Kampfansage an Coinbase und Binance

„Da Gesetzgeber und Regulierungsbehörden weiterhin einen US-Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte entwickeln, erwarten wir, dass Kryptowährungen im Jahr 2022 und darüber hinaus eine viel größere Rolle in der breiteren Finanzlandschaft spielen werden. Wir freuen uns darauf, weiterhin mit ihnen zusammenzuarbeiten, und sind zuversichtlich, dass FTX US zur führenden US-regulierten Krypto-Spot- und Derivatebörse aufsteigen wird“, so Brett Harrison, Präsident von FTX US.

Das ist eine klare Kampfansage an Coinbase, das mit seiner Exchange zur Zeit beim Handelsvolumen noch deutlich vor FTX US liegt. Doch das Potenzial erscheint groß, auch wenn Coinbase in Sachen Bewertung noch deutlich größer ist und aktuell bei etwa 50 Milliarden Dollar liegt. Doch mit 25 Milliarden für das Hauptunternehmen und 8 Milliarden für die US-Schwester bewegt sich FTX schnell und stetig in immer neue Höhen. Durch den Fokus auf Compliance mit Regulierungsvorgaben will man sich auch stark von Binance abheben.

Beim der Erweiterung des Produktportfolios legt FTX viel Geschwindigkeit an den Tag. So wurde ein eigener NFT-Marktplatz lanciert, durch die Übernahme von LedgerX will man das Angebot von Derivaten ausweiten und über Crypto hinaus weitere Finanzprodukte am US-Markt anbieten können. Begleitet wird all das durch riesige Marketing-Budgets, um die Brand vor allem über Sport- und Game-Sponsoring in die Köpfe der (vor allem jungen, männlichen) US-Konsumenten zu bekommen – denn bei denen ist spätestens seit dem Börsengang 2021 Coinbase der Quasi-Standard.

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