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Bitcoin fällt unter 38.000 Euro


Trotz viertägiger Bitcoin-Show in Miami, einem massiven Zukauf von BTC durch die Stablecoin-Macher bei Terra und neuen Integrationen des Lightning Network gibt es für die führende Kryptowährung derzeit nur eine Richtung: nach unten. Der Trend der letzten Tage setzt sich am Montag fort, und Bitcoin ist (wieder mal) bei weniger als 38.000 Euro angelangt.

Auch viele andere Krypto-Assets fallen in den vergangenen 24 Stunden deutlich – auch wenn ein echter Crash von mehr als 10 Prozent noch nicht da ist. Ethereum ist wieder bei 2.800 Euro angelangt, Solana unter 100 Euro gefallen, Terra (LUNA) bei 80 Euro angekommen. Die Verluste des Krypto-Markts summieren sich innerhalb einer Woche auf satte 270 Milliarden Euro – denn der gesamte Market Cap ist von 1,99 auf 1,72 Billionen Euro gefallen. Das bedeutet auch, dass die Zugewinne der vergangenen drei Wochen wieder weggeschmolzen sind.

Schlechte Stimmung an den Märkten

Schuld dürften (wieder einmal) makroökonomische Zusammenhänge sein. So ist die Stimmung an den Krypto-Märkten nach einer Phase der Erleichterung wie auch an den Aktienmärkten wieder bei „Fear angekommen – additionally bei ängstlichem Verhalten, bei dem von eher sinkenden Kursen ausgegangen wird und Trader dementsprechend zurückhaltend sind. Damit sind Bitcoin, Ethereum und Co wieder bei einer deutlichen Kopplung an den regulären Aktienmarkt angekommen, wovon sich Krypto-Assets zeitweise lösen konnten.

Die schlechte Stimmung an den Märkten wird vor allem durch die US-Geldpolitik in Folge der sehr hohen Inflation verursacht. Die Us-Notenbank Fed ist zum so genannten Quantitative Tightening (QT) über gegangen. Nach einer Phase des munteren Gelddruckens (zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise) geht die Federal Reserve nun zu einer Phase über, in der die Liquidität in der Wirtschaft verringert wird. Die Fed hat sich an QT bereits 2019 einmal versucht, musste das Experiment wegen erhöhter Marktturbulenzen aber abbrechen.

Dementsprechend unruhig sind die Märkte, denen Inflation, Ukraine-Krieg und Corona-Krise bereits zu schaffen machen. Auch von der Europäischen Zentralbank (EZB) wird immer lautstärker gefordert, die lockere Geldpolitik sein zu lassen und angesichts der hohen Inflation im Euroraum einzugreifen. Krypto-Assets sind diesen Stimmungen am Markt nach wie vor ausgeliefert.

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